Fußballturnier des DFB-Nachwuchs

geschrieben von Uli Weber am 03.04.12 Kommentare deaktiviert
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Max Praxl (#17, SV Refrath) auf dem Weg zum 1:0

Fußballturnier der DFB Nachwuchsstützpunkte – die Sieger kommen aus dem Kreis Berg!

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Nachwuchsspieler des 1999er Jahrgangs zum großen Turnier auf der wunderschönen Anlage der DFB in der Sportschule Hennef. Unter den Augen der DFB Stützpunkttrainer und Beobachter diverser Profivereine und natürlich der Eltern, boten die Jungs richtig starken Tempofußball. Die Stützpunkttrainer stellen schließlich aus den besten Spielern dieses Sichtungsturniers die zukünftige Mittelrheinauswahl zusammen. Die ersten Weichen in Richtung Fußball-Profi können hier bereits gestellt werden. Traditionell mit starken Ambitionen auf den Turniersieg, war auch das Team des Stützpunktes Berg. Es rekrutiert sich aus den besten Spielern der Kreise Berg und Oberberg. Die meisten Spieler werden durch die beiden Topvereine, dem SV Bergisch Gladbach 09 und dem FV Wiehl gestellt, deren Jugendteams die Ligen dominieren. Aber auch Spieler des SV Refrath, RS 19 Walbröhl, SSV Nümbrecht, SV Frielingsdorf waren dabei.

Unter der Leitung der beiden Trainer Hubert Moog und Horst Semrau starteten die Bergischen am Freitag gegen die Auswahl des Kreises Heinsberg in das Turnier. Souverän wurde hier ein 3:1 Sieg eingefahren. Am Samstag ging es dann bereits gegen Bonn um den Einzug ins Finale. An diesem Tag schien das Tor allerdings wie vernagelt. Gleich dreimal retteten Latte und Pfosten die Bonner vor einem Rückstand. Zwei glasklare Elfmeter wurden nicht gegeben und so blieb es am Ende bei einem 0:0. Berg hatte aber ein Torverhältnis, was nach dem Turniermodus des ‘Schweizer Systems’ zum Einzug in das Finale am Sonntag ausreichte. Hier wartete die Mannschaft des Kölner DFB Stützpunktes.

Die Kölner ebenfalls gespickt mit Auswahlkickern der beiden Kölner Top Vereine 1.FC Köln und Fortuna Köln, begannen das Endspiel recht druckvoll auf das Tor der Bergischen. Nach den ersten zehn Minuten kam der Stützpunkt Berg aber immer besser ins Spiel und gestaltete das Spiel fortan offen. In der zwölften Minute war es dann auch endlich soweit. Vinzent Stoffel (FV Wiehl) bediente die Stumspitze Max Praxl (SV Refrath) mustergültig, der nun alleine auf den Torwart zustürmte und eiskalt zum 1:0 verwandelte. Köln erhöhte den Druck und es war für alle Betrachter erstaunlich welches immense Tempo von beiden Teams vorgelegt wurde. Das Spiel wogte hin und her. Klasse Fußball wurde den Zuschauern geboten, stürmende Außenverteidiger, Verschiebung der gesamten Mannschaftsblöcke, es war wirklich Fußball modernster Schule. Berg blieb dabei aber torgefährlicher als die Kölner, deren Angriffe meist 20 Meter vor dem Tor durch die intensive Verteidigungsarbeit der Bergischen gestoppt wurde.

DFB-Berg-02-1000x667-300x200 in Berg verstand es auch, über die schnellen Außenstürmer Mark Engelbert (Waldbröhl) und Vincent Stoffel immer wieder gefährliche Angriffe vor das Kölner Tor zu tragen.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff war es dann wieder soweit. Michel Schuchert (FV Wiehl) bekam den Ball und tanke sich geschickt zum Kölner Tor durch und verwandelte platziert am Kölner Keeper vorbei zum 2:0. Nach der Halbzeit kam Köln dann noch zu zwei sehenswerten Chancen, die aber vom überragenden Keeper Emre Ötztürk pariert wurden. Es blieb schließlich beim verdienten 2:0 für den Kreis Berg.

Nochmals ein großes Kompliment und Glückwunsch an alle Spieler, das war wirklich Fußball vom Feinsten. Von der Einsatzbereitschaft der jungen Kicker könnten sich gerade Bundesligisten aus allernächster Umgebung eine dicke Scheibe abschneiden!

Spielbericht von Michael Praxl, 2.4.2012

SV 09 holt Punkt für die Moral

geschrieben von Uli Weber am 22.03.12 Kommentare deaktiviert
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Rachid Eckert (Bildmitte) erzielt den 1:1 Ausgleich gegen Velbert

Aufwärtstrend erkennbar!

Das 2. Unentschieden der Saison erzielte der SV Bergisch Gladbach gegen das Spitzenteam aus Velbert!

Mit dem Team aus Velbert gab der ehemalige Trainer des SV 09 Lars Leese nun seine Visitenkarte als Gästetrainer im Paffrather Stadion ab!

Nach der Pokalpleite waren die “Roten Teufel” von Beginn an um Imagepflege bemüht. In der 7. Minute verlängert Wermes einen Ball von Püttmann, doch Schilamow verpasst knapp. Immer wieder ist zu sehen, dass der SV 09 beißt und kämpft. Dabei kam es in der Abwehr durch die Sperre Dennis Erdmanns zu Umstellungen. Kapitän Tobias Balduan wurde von der 6er Position auf die rechte Verteidigung zurückgezogen. Gino Windmüller treibt dabei auf der 6er Position den Ball schnell nach vorne. Doch auch Velbert kommt bisweilen schnell ins Spiel. Gefahr droht vor allem über den schnellen linken Offensivspieler Sebastian Janas. Torlos geht es zwar vor den 212 Zuschauern in die Pause, doch kommen die Bergischen zuvor noch zu guten Chancen. So zieht beispielsweise Rachid Eckert in der 32. Minute einfach mal von links ab, doch der Ball geht knapp rechts vorbei. Auch über Standards strahlt Gefahr aus. Bei einem guten Freistoß in der 36. Minute hätte Velberts Torhüter Schmahl fast hinter sich greifen müssen.

Unverändert kommen beide Mannschaften aus der Kabine. In der 56. Minute schießt Püttmann aufs Tor, doch Schmahl kriegt den Ball zu fassen. Dann jedoch machen die Velberter doch das erste Tor. Der Ball kommt von rechts zu Janas, der aus kurzer Distanz mittig abschließen kann. Zum Glück lassen sich die Roten Teufel nicht entmutigen. Mit einem strammen Schuss in der 71. Minute wäre fast der Ausgleich gelungen. In der 78. Minute ist es dann endlich so weit! Zuerst erzielt Velbert durch den vor Forsbach frei stehenden Janas fast das 2:0. Der umgehende Konter wird mustergültig gespielt und von Rachid Eckert gekonnt vollendet! Neuer Spielstand: 1:1! Dadurch entwickelt sich eine bis zum Schluss spannende Partie, in der der zuvor eingewechselte Ajet Shabani in der Nachspielzeit (91.) fast per Kopf  den Siegtreffer erzielt hätte!
In der Pressekonferenz zeigte sich denn auch der Gästetrainer Leese angesichts des Punktgewinns zufrieden. Nicht ganz so zufrieden zeigte sich Heimtrainer Schacht, da zwar der Aufwärtstrend klar erkennbar war, aber schließlich war die Gelegenheit zum Siegtreffer auf dem schwer zu bespielenden Platz da. Wichtig sei jedoch, dass man immer noch in Reichweite der Relegationsplätze sei!

Aufstellung SV Bergisch Gladbach 09: Forsbach – Volkert, Dreiner, Retterath, Balduan C – Windmüller, Brüggemann (75. Sezer) – Eckert, Wermes, Schilamow (68. Shabani) – Püttmann (89. Zinken) Trainer: Didi Schacht

Aufstellung SSVg Velbert 02: Schmahl – Mikolajzak, Schweer, Bollmann, Zent – Nachtigall, Pappas (69. Kneifel) – Janas, Tumanan – Kaya C, Onucka (83. Meißner) Trainer: Lars Leese

Torfolge: 0:1 63. Min. Janas 1:1 78. Min. Eckert

Zuschauer: 212

Schiedsrichter: Marco Goldmann (Warendorf) – Jürgen Meller, Philipp Hagemann

Quelle: www.bergischgladbach09.de

Das Video zum Spiel:

Refrath siegt gegen SV 09 III

geschrieben von Uli Weber am 15.11.11 KOMMENTIEREN
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Refrath siegt gegen SV 09 III

Am Samstag empfing der Tabellenzweite aus Refrath den Tabellenführer aus Gladbach zum Spitzenspiel der D-Junioren-Sonderliga in der Heuweg-Arena. Dabei standen die Refrather unter besonderem Druck, da sie ihr letztes Meisterschaftsspiel beim JFC Biesfeld/Kürten/Olpe überraschend mit 1:3 verloren hatten und sich keine weitere Niederlage leisten konnten, wollten sie nicht den Anschluss an die Tabellenspitze verlieren.

SV Refrath/Frankenforst – SV Bergisch Gladbach III 2:0 (1:0)

Nach Sieg der Refrather über den Tabellenführer bleibt die Liga spannend

Beide Mannschaften starteten hochkonzentriert in die Partie, wobei die Refrather zu Beginn ein leichtes Übergewicht hatten und bereits nach zwei Minuten die Führung nur knapp verpassten, als ein gefühlvoller Heber des Refrather Mittelstürmers Max Praxl über den Gladbacher Torhüter nur knapp am Pfosten vorbeistrich. Auch danach hatten die Refrather leichte Feldvorteile und versuchten immer wieder, aus einer sehr stabilen Deckung heraus das Gladbacher Tor unter Druck zu setzen, ohne allerdings zu hundertprozentigen Torchancen zu kommen. Erst als Mitte der ersten Halbzeit die Gladbacher nach einem Eckball nicht in der Lage waren, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, konnte Alex Hill aus dem Gewühl heraus die Heimmannschaft verdient mit 1:0 in Führung bringen. Daraufhin erhöhten die Gladbacher den Druck, aber die von Kapitän Benedikt Spiertz hervorragend organisierte Defensive der Refrather erwies sich als zu stabil, um klare Gladbacher Torchancen zuzulassen.

Nach der Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften über lange Phasen der Partie,  die im Übrigen von Schiedsrichter Ahmed Etiwi souverän geleitet wurde, es kam zu einer Fülle von Duellen im Mittelfeld, weil kein Team freiwillig auch nur einen Meter Boden abgeben wollte und alle Spieler um jeden Ball engagiert kämpften. So entstand eine sehr intensive Begegnung, in der allerdings auch jetzt die Refrather die klareren Chancen herausarbeiten konnten. Eine davon nutzte schließlich Max Praxl zum 2:0 für die Hausherren, als er einen weiten Ball aus dem Mittelfeld aufnahm und mit einem erneuten Heber über den Gladbacher Torhüter den Erfolg suchte. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit, in der er mit einem solchen Versuch noch knapp gescheitert war, traf er aber diesmal und sorgte so für die Vorentscheidung in dem Spiel, das über weite Phasen auf Augenhöhe der beiden Teams stattfand, aus dem aber die Refrather aufgrund ihrer klareren Torchancen und einer hochkonzentrierten Leistung der gesamten Mannschaft letztlich als verdienter Sieger hervorgingen.

Durch diesen Erfolg konnten die Refrather wieder nach Punkten mit Gladbach gleichziehen (beide 18), so dass die beiden Teams an der Spitze jetzt lediglich durch ein einziges Törchen getrennt sind. Die Spannung in dieser Liga wird überdies dadurch erhöht, dass mit Gummersbach (16 Punkte) und Gladbach II (15 Punkte)  zwei weitere Mannschaften  in der Spitze lauern, die nur auf Ausrutscher der beiden führenden Teams warten und um die Meisterschaft mitspielen.

Die Refrather traten mit folgender Mannschaft an: Mark Mehler – Lukas Reußner, Benedikt Spiertz, Daniel Hoffmann, Jan Leisbrock – Alex Hill, Niklas Marx – Jonas Bors, Anil Aydogan, Till Wellmann – Max Praxl; eingewechselt wurden:  Nick Koob, Daniel Bender, Ramon Schlürscheid, Sven Georg

Spielbericht des SV Refrath, Stephan Reußner vom 14.11.2011

Lars Leese neuer Coach vom SSVg. Velbert

geschrieben von Holger Plum am 26.10.11 KOMMENTIEREN
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Lars Leese wird neuer Coach bei der SSVg. Velbert und soll das Team in die Regionalliga führen.

Per Handschlag haben sich heute der Vorstand der SSVg 02 und Trainer Lars Leese  auf den sofortigen Beginn seiner Tätigkeit in Velbert geeinigt. Der in Köln wohnhafte Leese, kompetent ausgestattet mit der DFB-Fußball-Lehrer-Lizenz, folgt damit dem erst gestern bei der SSVg 02 beurlaubten Trainer Frank Schulz. Leese (42) war bis zum Ende der letzten Saison beim NRW-Ligisten SV Bergisch Gladbach 09 als Trainer tätig, dort war er seit 2005 in seiner ersten Trainerposition verantwortlich. Als Spieler (Torwart) hat er u.a. beim 1. FC Köln II und VfB Wissen in der Regionalliga gespielt, für den FC Barnsley absolvierte er einige Matches in der englischen Premier-League. An der Sonnenblume soll er nun die erste Mannschaft der SSVg 02 in die Regionalliga führen und die Nachwuchsarbeit des Vereins konzeptionell und nachhaltig ausbauen.

“Nach zwei Gesprächen gestern Abend und heute Abend waren wir uns im Vorstand schnell einig, mit Lars Leese einen überaus qualifizierten und motivierten Fußballfachmann zu gewinnen, den wir in unsere Vereinsarbeit über die erste Mannschaft hinaus einbinden wollen. Leese ist ein Trainer der neuen Generation, der mit Herz und Kopf dabei ist. Wir freuen uns, dass wir sehr schnell einen Nachfolger präsentieren können, der auch umgehend seine Tätigkeit hier an der Sonnenblume aufnimmt”, so der erste Vorsitzende der SSVg 02, Oliver Kuhn.  (Quelle. www.amateurkick.de)

Bensberg zurück in der Spur

geschrieben von Holger Plum am 23.10.11 KOMMENTIEREN
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Da hat er allen Grund zum Jubeln - 2 Treffer gegen Rösrath - 3 Punkte und nun schon 10 Saisontreffer auf dem Konto: Chris Scholz vom FC Bensberg

In der Kreisliga A setzt Homburg-Nümbrecht seinen Siegeslauf unbeirrt fort und hat am 9. Spieltag bereits neun Erfolge auf dem Konto. Aber Rot-Weiß Olpe bleibt nach der Netto-Rechnung gesehen der ärgster Verfolger, hatte allerdings mehr Mühe gegen Altenberg als der 3:0 Endstand aussagt. Der FC Bensberg kam nach zwei Niederlagen in Folge auch wieder in die Spur und besiegte Rösrath zwar knapp aber nicht unverdient mit 3:2 Toren.

Rot-Weiß Olpe – SV Altenberg 3:0 (1:0). „Wir hatten viel Ballbesitz aber wir haben uns schwer getan gegen die tief stehende Sonne und Gäste“, so Olpe Coach Andreas Dick. Nach den Treffern von  Michael Wendeler (41.) und einem Abstauber von Jörn Säger (78.) war die Partie entscheiden, Marco Buchholz schraubte (87.) dann den Endstand noch auf 3:0 hoch. Ein Extralob vom Olper Trainer bekam SVA-Keeper Dennis Müller der mehrfach glänzend parierte und auch Altenbergs neuer Coach Günter Müller schaute nach dem Spiel direkt wieder nach vorne: „Die Mannschaft die heute auf dem Platz war, hat alles gegeben“.

FC Bensberg – SV Union Rösrath 3:2 (1:0). Unmittelbar vor der Pause brachte Chris Scholz (45.) die Bensberger nach einer eher mauen ersten Hälfte verdient in Führung. Mit seinem 10. Saisontreffer legte Chris Scholz (60.) zum 2:0 nach (zum zweiten Mal durch die Vorarbeit von Ricardo Brazete) und als dann Rösraths Jonas Meier den Fuß reinhielt nach einer Flanke von Chris Franzen (65.) und damit kurze Zeit später auf 3:0 erhöhte, schien die Partie gelaufen. Doch ohne Grund schalteten die Gastgeber in Puncto Konzentration mindestens einen Gang zurück und prompt unterlief einem Bensberger ein vermeidliches Foulspiel und Enes Engis (70./FE) gelang der Anschlusstreffer. Und nur drei Minuten später jubelten die Rösrather erneut über Enes Engis (73.), der weiter verkürzen konnte. Doch in der hektischen Schlussphase fiel kein weiterer Treffer aber FCB-Coach Stefan Viemann ein Stein vom Herzen: „Wir haben verdient gewonnen und hätten nach dem 3:0 noch weiter vorlegen müssen, haben uns aber das Leben durch zwei persönliche Fehler noch schwer gemacht“.

Heiligenhauser SV II – Gencler Birligi 1:1 (1:1). Es war eine muntere Partie die die Zuschauer am Heideweg in Heiligenhaus zu sehen bekamen. Den besseren Start in einem offenen Spiel hatten die Gastgeber und folgerichtig erzielte auch Thomas Ernst (22.) das 1:0. Doch Gencler steckte nie auf und Kevin Kusdl (41.) gelang noch vor der Pause der Ausgleich. Dabei blieb es auch obwohl beide Teams noch gute Einschussmöglichkeiten hatten.

BV Drabenderhöhe – Linde 2:2 (2:0). Nach einer verpatzten ersten Halbzeit hatten die Linder in Abschnitt zwei mehr Erfolg und kamen durch die beiden Treffer von Dennis Gleditzsch und Marco Theisen noch zum unterm Strich schmeichelhaften Ausgleich, allerdings kann der Punktgewinn nach einem 0:2 Rückstand beim Tabellenzweiten sehr gut für die Moral der Truppe von Andreas Porsch sein.

Weiter spielten:

SSV Homburg-Nümbrecht – HB-Bröltal II 8:0

FV Wiehl – Derschlag 2:0

SpVgg Holpe-Steimelhagen – Dümmlinghausen  2:4

Der SSV Süng hatte spielfrei.

Herkenrather Überflieger lassen Federn

geschrieben von Holger Plum am 23.10.11 KOMMENTIEREN
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Ins Straucheln gerieten Alex Lafen und der TV Herkenrath am 9. Spieltag in der Kreisliga B.

Nun hat es den souveränen Aufsteiger und Aufstiegsfavorit Nummer eins in der Kreisliga B Staffel 2 doch erwischt. Am 9. Spieltag unterlag die Verlaak-Elf mit 0:1 in Hohkeppel, doch der TV Herkenrath bleibt trotz des ersten Punktverlustes in der Saison weiter vorne.

Eintracht Hohkeppel – TV Herkenrath 1:0 (0:0). Tas Tor des Tages und damit den entscheidenden Nadelstich setzte Ferry Teuber in der 72. Minute. „Wir hatten danach sogar noch gute Konterchancen zum 2:0 oder 3:0. Wir haben natürlich nicht „Offen Holland„ gegen Herkenrath gespielt und nicht zuletzt durch die starke Leistung von unserem 35-jährigen Innenverteidiger Hakan Ekmen verdient gewonnen“, so Hohkeppels Coach Achim Wesenberg.

TuS Untereschbach – Jan Wellem 2:8 (1:3). Deutlich fiel der Sieg gegen eine offensichtlich nicht intakte Mannschaft aus. Björn Joist steuerte mit seinen neuen gelben Schuhen einen Hattrick bei. Weiter trafen für Jan Wellem Marco Cella (2), Michael Neumann, David Klein und Abbi Tollih. „Ich war trotz des hohen Sieges mit unserer spielerischen Leistung nicht ganz zufrieden“, so Jan Wellems anspruchsvoller Trainer Andreas Schröder.

TuS Lindlar II – Berghausen 4:0 (2:0). Aufatmen beim TuS Lindlar Hakan Gürsoy (9./64./80.) legte einen Hattrick hin und vergab zudem noch einen Strafstoß. Zwischenzeitlich traf Daniel Kuhnert (22.) zum 2:0. Der zweite Saisonsieg lässt wieder hoffen. TuS Marialinden II – Ründeroth 1:3 (0:1). Tim Ehling schoss die Marialindener mit drei Treffern im Alleingang ab. Der Ehrentreffer in der 87. Minute kam zu spät.

TV Hoffnungsthal – Montania Kürten 3:1 (0:0). Senad Crnogorac stellte mit zwei Treffern in der 50. und 70. Minute die Weichen auf Sieg für die Gastgeber. Sven Hambloch (75.) steuerte den dritten Treffer bei, ehe die Gäste zwölf Minuten vor dem Ende der Partie noch verkürzen konnten. „Wir hatten heute auch das Glück einen verdienten Sieg nach Hause zu bringen“, freute sich TVH-Coach Manni Clever.

SSV Overath – Union Blau-Weiß Biesfeld 2:0 (1:0). Mario Wilhelmi (7.) sorgte für einen Start nach Maß. Zehn Minuten vor dem Ende der Partie machte Christoph Krause dann alles klar für die Gastgeber und Overaths Trainer Helmut Wermelskirchen freute sich über einen verdienten Erfolg.

DJK Dürscheid – DJK Wipperfeld 2:0 (0:0). Das frühe Tor nach dem Beginn der zweiten Halbzeit tat dem Spiel gut. Chris Landwehr (47.) war erfolgreich und nun ergaben sich mehr Spielräume für die Gastgeber, die trotz 25 Minuten in Unterzahl (Gelb-Rot), keine großen Mühen hatten und durch Marco Sülzer (90.) noch den 2:0 Endstand sicher stellten.

FFC Flügelzange führte zum Sieg

geschrieben von Uli Weber am 17.10.11 KOMMENTIEREN
05-2011 FFC TuS-Oberpleis Preview-300x115 in

Carolin Berthold (links) brachte mit dem 0:1 ihr Team auf die Siegerstraße

Der 1. FFC Bergisch Gladbach 09 bezwang am 5. Spieltag der Landesliga Mittelrhein den TuS Oberpleis mit 0:2 (0:0) und verteidigt den 2. Rang in der Liga.

Stark verbessert zeigten sich die Löwinnen beim Auswärtsspiel im Siebengebirge. Obgleich Trainer Fink mit Scigala und Baulig zwei Stammspielerinnen ersetzen musste, stand vor allem die Abwehr der Löwinnen in Oberpleis sehr gut. Dies lag neben der gewohnt starken Anne Frieler diesmal auch an der jungen Annalena Cramer auf der Innenverteidigerposition, sowie der gut aufgelegten Mittelfeldzentrale um Annika Weege und Barbara Spessert.

Entscheidend waren diesmal jedoch vor allem die Aussenpositionen: Teilzeit- Kapitänin Meike Renner und Susanne Gebauer sicherten die Abwehr für die beiden Torschützinnen Carolin Berthold und Latifa Boumouchoun. Zu Beginn des Spiels taten sich die FFC- Frauen gegen eine massive Defensive der rotweissen noch schwer. Einzig ein schöner Spielzug von Gebauer über Spessert, sorgte für Gefahr, als Cosima Skupin einen Abpraller nach Pfostenknaller von Berthold nur knapp übers Tor setzte (11. Minute). Die Standards funktionierten jedoch wie gewohnt. Einen Freistoß von Frieler aus der Linksaußenpostion köpfte Berthold noch neben das Tor, ehe sie zwei Minuten später (18.) ein Kopfballtor nach einer Ecke erzielte, dem der Schiedsrichter aber aufgrund eines Fouls die Anerkennung zur Verwunderung vieler verweigerte. Nach zwanzig Minuten kamen die Gladbacherinnen dann besser ins Spiel und kamen über Skupin und Berthold zu einigen Chancen. Da auch die wieselflinke und ballsichere Anika Schulten einen guten Tag erwischte, wurde der Druck der Löwinnen bis zur Halbzeit immer größer. Bis zur Pause allerdings ohne zählbares.

Nach dem Wechsel deutete Latifa Boumouchoun mit einer Kopfballchance an, dass sie heute entscheidenden Einfluss nehmen wollte. Zunächst kam aber die seit Wochen starke Carolin Berthold zu ihrem Tor. Spessert spielte einen von vielen gescheiten Pässen in den Lauf der Rechtsaußen, die ließ sich nicht Bitten und verwandelte  mit einem satten Schuss zur Führung. Nach dieser 71. Spielminute folgte die schwächste Phase der Löwinnen. Zu viele Ballverluste hielten den Gegner im Spiel. Die Gegenwehr der kämpferisch starke Mannschaft aus Oberpleis brach dann aber Latifa Boumouchoun, neun Minuten vor dem Ende.

Bei einem Angriff über die rechte Seite hatte sich sich von links außen in die Mitte orientiert. Die Flanke wurde zunächst abgeblockt, der Ball kam dann aber zu der heute bissigen Boumouchoun, die sich, ein wenig in der Art eines Gerd Müller, um sich selbst und die Gegnerin wand um den Ball mit dem linken Fuß in die Maschen zu lupfen.
Trainer Gerd Fink wertete den Erfolg als einen verdienten Sieg:“ Wir hatten die Mehrzahl der Chancen und haben in der Defensive nicht viel zugelassen. Heute bin ich, auch aufgrund der Ausfälle, stolz auf unsere Mannschaft.Schön war, dass es eine bemerkenswert faire Partie war!“ Die Löwinnen bleiben, zusammen mit den anderen bergischen Landesligateams weiter in der Spitzengruppe

1. FFC Bergisch Gladbach 09
Stüßer, A. Cramer, Frieler, (82. J. Cramer) Gebauer, Renner, Spessert, Weege, Berthold, J. Boumouchoun, Skupin Schulten

Pressemitteilung des 1. FFC Bergisch Gladbach 09, Jens Knöttgen, vom 16.10.2011

Mehr Information:
Webseite des 1. FFC Bergisch Gladbach 09
Tabelle und Ergebnisse bei Fussball.de

 

Stark verbessert zeigten sich die Löwinnen beim Auswärtsspiel im Siebengebirge. Obgleich Trainer Fink mit Scigala und Baulig zwei Stammspielerinnen ersetzen musste, stand vor allem die Abwehr der Löwinnen in Oberpleis sehr gut. Dies lag neben der gewohnt starken Anne Frieler diesmal auch an der jungen Annalena Cramer auf der Innenverteidigerposition und der gut aufgelegten Mittelfeldzentrale um Annika Weege und Barbara Spessert. Entscheidend waren diesmal jedoch vor allem die Aussenpositionen: Teilzeit- Kapitänin Meike Renner und Susanne Gebauer sicherten die Abwehr für die beiden Torschützinnen Carolin Berthold und Latifa Boumouchoun. Zu Beginn des Spiels taten sich die FFC- Frauen gegen eine massive Defensive der rotweissen noch schwer. Einzig ein schöner Spielzug von Gebauer über Spessert, sorgte für Gefahr, als Cosima Skupin einen Abpraller nach Pfostenknaller von Berthold nur knapp übers Tor setzte (11. Minute). Die Standarts funktionierten jedoch wie gewohnt. Einen Freistoß von Frieler aus der Linksaussenpostion köpfte Berthold noch neben das Tor, ehe sie zwei Minuten später (18.) ein Kopfballtor nach einer Ecke erzielte, dem der Schiedsrichter aber aufgrund eines Fouls die Anerkennung zur Verwunderung vieler verweigerte. Nach zwanzig Minuten kamen die Gladbacherinnen dann besser ins Spiel und kamen über Skupin und Berthold zu einigen Chancen. Da auch die wieselflinke und ballsichere Anika Schulten einen guten Tag erwischte, wirde der Druck der Löwinnen bis zur Halbzeit immer größer. Bis zur Pause allerdings ohne zählbares.
Nach dem Wechsel deutete Latifa Boumouchoun mit einer Kopfballchance an, dass sie heute entscheidenden Einfluß nehmen wollte. Zunächst kam aber die seit Wochen starke Carolin Berthold zu ihrem Tor. Spessert spielte einen von vielen gescheiten Pässen in den Lauf der Rechtsaussen, die ließ sich nicht Bitten und verwandelte  mit einem satten Schuß zur Führung. Nach dieser 71. Spielminute folgte die schwächset Phase der Löwinnen. Zu viele Ballverluste hielten den Gegner im Spiel. Die Gegenwehr der kämpferisch starke Mannschaft aus Oberpleis brach dann aber Latifa Boumouchoun, neun Minuten vor dem Ende.
Bei einem Angriff über die rechte Seite hatte sich sich von links aussen in die Mitte orientiert. Die Flanke wurde zunächst abgeblockt, der Ball kam dann aber zu der heute bissigen Boumouchoun, die sich, ein wenig in der Art eines Gerd Müller, um sich selbst und die Generin wand um den Ball mit dem linken Fuß in die Maschen zu lupfen.
Trainer Gerd Fink wertete den Erfolg als einen verdienten Sieg:“ Wir hatten die Mehrzahl der Chancen und haben in der Defensive nicht viel zugelassen. Heute bin ich, auch aufgrund der Ausfälle, stolz auf unsere Mannschaft.Schön war, dass es eine bemerkenswert faire Partie war!“ Die Löwinnen bleiben, zusammen mit den anderen bergischen Landesligateams weiter in der Spitzengruppe
FFC: Stüßer, A. Cramer, Frieler, (82. J. Cramer) Gebauer, Renner, Spessert, Weege, Berthold, J. Boumouchoun, Skupin Schulten

Schildgen stutzt Meister Adler die Flügel

geschrieben von Uli Weber am 12.10.11 KOMMENTIEREN
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Schildgen stutzt Meister Adler die Flügel

Die Korfballer des TuS Schildgen haben in der Regionalliga Nord-West eine Duftmarke gesetzt. Mit 15:11 (7:5) gewann das Team von Trainer Hans-Georg Felder beim Titelverteidiger KV Adler Rauxel und belegt in der Tabelle mit nunmehr 4:0 Zählern Platz zwei hinter der punktgleichen Mannschaft von Pegasus Rommerscheid.

Über die gesamte Spielzeit hinweg lag der TuS Schildgen in Front. Zur Halbzeit führte die junge Mannschaft verdient mit zwei Körben. Diesen Vorsprung gaben die Schildgener nicht mehr aus der Hand und teilweise lagen sie fünf Körbe vorne. Erfolgreichste Korbschützen waren Alexander Gräfe (4) und Geburtstagskind Martin Schafföner (4), der nach dem Schlusspfiff von seinen Mitspielern mit einem Ständchen bedacht wurde.

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Geburtstagskind Martin Schafföner und zugleich mit 4 Körben erfolgreichster Werfer des TuS Schildgen, beim Sieg über den Titelverteidiger KV Adler Rauxel

Einziger Wermutstropfen war die Rote Karte für Trainer Hans-Georg Felder, der sich energisch über teilweise fragwürdige Entscheidungen von Schiedsrichter Georg Berkel gewundert hatte. „Das darf mir als Trainer nicht passieren und schadet dem Verein und der Mannschaft. Ich habe meinen Obolus bereits in die Mannschaftskasse eingezahlt. Kompliment an mein Team, das nach einer starken Leistung als verdienter Sieger den Platz verlassen hat“, bilanzierte Felder.

TuS Schildgen
Martin Schafföner (4), Stefan Eckloff, Cornelia Büsing (1), Carolin Rudolph (2) – Alexander Gräfe (4), Tim Wagler (1), Miriam Klein (1), Franziska Schaaf (1) (45. Sandra Küpper/1).

Pressemitteilung des TuS Schildgen, Hans-Georg Felder, vom 12.10.2011

Mehr Information:
Webseite des TuS-Schildgen 1932 e.V.

Punktverlust für FFC Löwinnen

geschrieben von Uli Weber am 11.10.11 KOMMENTIEREN
04-2012 FFC Menden Preview-300x115 in

Bei Standardsituationen müssen sich die Gegner des FFC stets bewähren.

Am 4. Spieltag der Landesliga Mittelrhein, trennten sich der 1. FFC Bergisch Gladbach 09 und der SV Menden mit 1:1 (1:0).

Die Frauen des 1. FFC Bergisch Gladbach kamen gegen den SV Menden nicht über ein Unentschieden hinaus. Über die gesamte Spielzeit gelang es dem FFC nicht, den Gegner konsequent in Schach zu halten. Zwar begann das Team engagiert und druckvoll, jedoch ohne den notwendigen Zug zum Tor. Der viel zitierte „letzte Ball“ kam allzu oft nicht an. Gefährlich blieben allerdings die Standards der Gastgeberinnen. Zweimal kurz hintereinander war es Flügelflitzerin Carolin Berthold, die nach Ecken von Frieler zum Kopfball kam.  Im ersten Versuch hielt die Torfrau der Gäste glänzend, der zweite Versuch ging nur knapp daneben.

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Carolin Berthold und Torschützin Barabara Spessert klatschen nach der 1:0 Führung ab.

Das Spiel plätscherte insgesamt aber eher vor sich hin, spielerische Höhepunkte wurden beiderseits nicht geboten. So war es denn schon fast logisch, das eine Standartsituation zum 1:0 führte: Anne Frieler passte einen Eckball kurz auf Ina Baulig. Diese zog aus halbrechter Position einfach mal ab. Den Abpraller der Torfrau grätschte Barbara Spessert über die Linie. (36. Minute). Die verletzungsbedingte Auswechslung von Berthold, nur zwei Minuten später, sorgte dann mit dafür, dass immer weniger Druck auf das Tor der Gäste entstand. Langatmig und uninspiriert waren die Angriffsversuche der Mannschaft, die bis Sonntag Spitzenreiter der Landesliga war. Diese Phase im Spiel ärgerte auch Coach Fink: “Wir haben einfach nichts getan, um nachzulegen. Ich kann es mir nicht erklären, aber manche wirkten, als hätten sie nichts mehr drauf.

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Der Ausfall nach der Verletzung von Carolin Berthold wird für den FFC schwer zu kompensieren sein.

Auch eine offensive Auswechslung zur Pause änderte nichts daran. Im Gegenteil: Der SV Menden schaffte sich mehr und mehr Raum zu Kontern und kam nach einigen erfolglosen Versuchen zum Ausgleich. Unglücklicherweise war es auch noch ein Eigentor, das zum Endstand führte. Nach einem langen Ball versuchte Ina Baulig vor der einschußbereiten Stürmerin zu klären und „überlistete“ mit der Grätsche die eigene Torhüterin Manuela Stüßer. Erst nach dieser 76. Minute wachte der FFC auf und versuchte wieder mehr. Da die Bemühungen aber auch nicht überzeugend waren, blieb es bei einem Unentschieden, dass auch Fink als „leistungsgerecht“ einstufte.

Nach 3 Siegen und dem heutigen Unentschieden rangieren die Löwinnen nun nur noch auf Rang 2, unmittelbar hinter den bisher ungeschlagenen Damen des SV Eulenthal.

1. FFC Bergisch Gladbach 09
Stüßer, Baulig, Frieler, Scigala, Renner, Spessert, Weege, Berthold (38. Gebauer), J. Cramer (61. Boumouchoun), Skupin (46. Rauch), Schulten

Pressemitteilung des 1. FFC Bergisch Gladbach 09, Jens Knöttgen, vom 10.10.2011

Mehr Information:
Webseite des 1. FFC Bergisch Gladbach 09
Tabelle und Ergebnisse bei Fussball.de

Weitere Fotos vom 4. Spieltag der Frauen Landesliga Mittelrhein – Staffel 1 – Saison 2011/2012

Punktverlust für Löwinnen

Die Frauen des 1. FFC Bergisch Gladbach kamen gegen den SV Menden nicht über ein Unentschieden hinaus. Über die gesamte Spielzeit gelang es dem FFC nicht, den Gegner zu beherrschen. Zwar begann das Team druckvoll, jedoch ohne den notwendigen Zug zum Tor. Der viel zitierte „letzte Ball“ kam allzu oft nicht an. Gefährlich blieben allerdings die Standarts der Gastgeberinnen. Zweimal kurz hintereinander war es Flügelflitzerin Carolin Berthold, die nach Ecken von Frieler zum Kopfball kam.  Im ersten Versuch hielt die Torfrau der Gäste glänzend, der zweite Versuch ging knapp daneben. 

Das Spiel plätscherte insgesamt aber eher vor sich hin, spielerische Höhepunkte wurden beiderseits nicht geboten. So war es denn schon fast logisch, das eine Standartsituation zum 1-0 führte: Anne Frieler passte einen Eckball kurz auf Ina Baulig. Diese zog aus halbrechter Position einfach mal ab. Den Abpraller der Torfrau grätschte Barbara Spessert über die Linie. (36. Minute). Die verletzungsbedingte Auswechslung von Berthold, nur zwei Minuten später, sorgte dann mit dafür, dass immer weniger Druck auf das Tor der Gäste entstand. Langatmig und uninspiriert waren die Angriffsversuche der Mannschaft, die bis Sonntag Spitzenreiter der Landesliga war. Diese Phase im Spiel ärgerte auch Coach Fink:“ Wir haben einfach nichts getan, um nachzulegen. Ich kann es mir nicht erklären, aber manche wirkten, als hätten sie nicht viel drauf“. Auch eine offensive Auswechslung zur Pause änderte nichts daran. Im Gegenteil: Der SV Menden schaffte sich mehr und mehr Raum zu Kontern und kam nach einigen erfolglosen Versuchen zum Ausgleich. Unglücklicherweise war es auch noch ein Eigentor, das zum Endstand führte: Nach einem langen Ball versuchte Ina Baulig vor der einschußbereiten Stürmerin zu klären und „überlistete“ mit der Grätsche die gute Torhüterin Manuela Stüßer. Erst nach dieser 76. Minute wachte der FFC auf und versuchte wieder mehr. Da die Bemühungen aber auch nicht überzeugend waren, blieb es bei einem Unentschieden, dass auch Fink als „leistungsgerecht“ einstufte.
FFC: Stüßer, Baulig, Frieler, Scigala, Renner, Spessert, Weege, Berthold (38. Gebauer), J. Cramer (61. Boumouchoun), Skupin (46. Rauch), Schulten

Das Aus in Runde 1 des FVM Pokal

geschrieben von Uli Weber am 10.10.11 KOMMENTIEREN
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Der SV Refrath schied mit einem 0:3 gegen den FC Hennef 05, bereits in der 1. Runde des FVM Pokal aus.Im diesjährigen FVM-Pokal sieht es für die Vertreter des Rheinisch-Bergischen Kreises nicht gut aus. Der SV Refrath und der TuS Marialinden schieden bereits in der 1. Runde aus. Die letzte Hoffnung ruht nun auf dem SV Bergisch Gladbach 09, der am 19.11.2011 gegen den NRW Liga Primus Viktoria Köln antreten muss.

Der SV Refrath musste am Heuweg bereits in der ersten Hälfte des Spiels seine Hoffnungen auf ein Weiterkommen begraben. Nach 2 Treffern von René Dabus (16. und 22. Minute) und dem 0:3 durch Sebastian Hecht, ging man mit 3 Treffern Rückstand in die Pause. In Hälfte zwei gelang es den Refrathern zwar eine höhere Niederlage zu verhindern, aber das Ausscheiden in der 1. Runde des FVM Pokal war bereits besiegelt. Nun können sich die Refrather wieder voll auf auf das Ziel, den Klassenerhalt in der Bezirksliga, konzentrieren.

SV Refrath
Engelhardt, Lingenbach, Langmann (40. Wilke), Kels, Linke (61. Wohak), Eck, Groß, Nett, Spessert (78. Müller), Barthel, Jäger

Der Liganachbar aus Marialinden unterlag in der 1. Runde beim 1. FC Niederkassel mit 0:2 durch Tore in der 52. und 78. Spielminute. Marialinden fehlte zu einem Weiterkommen der nötige Biss, sowie klare Torchancen.

TuS Marialinden
Katzorke, Kemmerling, Dietz, Spanier, Peters, Röger, Widera (80. Zahr), Franken (55. Wallmeroth), Weber, Käbbe (79. Meurer), Werner

Letzte Hoffnungen für die Vertreter des Kreises Berg, ruhen nun auf dem Oberligisten aus Bergisch Gladbach, der am 19.11.2011, um 14.00 Uhr bei der Viktoria aus Köln antreten müssen. Allzu große Hoffnungen sollte man sich nicht machen, denn die Viktoria ist zur Zeit noch ungeschlagen und unangefochtener Spitzenreiter der Oberliga NRW. Aber der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze.

Weitere Ergebnisse und Spieltermine finden Sie unter: www.fussball.de

Weitere Bilder vom Pokalspiel: SV Refrath gegen FC Hennef 05