Drei Wochen bis zum Bundesligastart

geschrieben von Uli Weber am 03.08.11 KOMMENTIEREN
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Drei Wochen bis zum Bundesligastart – TVR-Damen noch auf Weltreise Foto: Refrather Damendoppel - Carla Nelte / Kim Buss

Wenn am kommenden Montag die Badminton-Weltmeisterschaften in der Londoner Wembley-Arena eröffnet werden, ist auch eine Athletin des TV Refrath mit am Start. Die noch 20-jährige Carla Nelte wurde vom Deutschen Badminton-Verband zusammen mit ihrer Partnerin Johanna Goliszewski (1.BV Mülheim) für dieses Großereignis für das Damendoppel nominiert.

TVR-Damen noch auf Weltreise

Dabei bestreiten die beiden am Dienstag ihr Erstrundenspiel gegen die Ukrainerinnen Ulitina/Voytsekh, bevor möglicherweise in Runde Zwei die gesetzten Indonesierinnen  Marissa/Melati warten würden. Ebenso am Start ist der TVR-Neuzugang Chloe Magee, die für ihr Heimatland Irland im Dameneinzel und Mixed an den Start geht.

Überraschend nicht nominiert wurde Hsu Jen Hao aus Taiwan, immerhin auf Rang 40 der Weltrangliste und aktuell der stärkste Herreneinzelspieler seines Landes. Auch sein Landsmann Lin Yu Hsien wurde nicht nominiert, dies jedoch aus gutem Grund, denn der 19-jährige Taiwanese wird am kommenden Dienstag in Refrath erwartet, um sich mit dem Bundesligateam auf die bevorstehenden ersten Spiele vorzubereiten.

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Drei Wochen bis zum Bundesligastart – TVR-Damen noch auf Weltreise Foto: Refrather Damendoppel - Carla Nelte / Kim Buss

Die für den TV Refrath dritte Bundesligasaison beginnt am 27. und 28. August, bevor ein Wochenende später erneut ein Doppelspieltag angesetzt ist. Dann werden nicht nur die beiden ausländischen Stars Lin und Magee am Start sein, sondern neben den 3 weiteren TVR-Herren auch Carla Nelte und Kim Buss. Diese fahren nämlich unmittelbar nach der WM noch zur Studenten-Weltmeisterschaft (Universiade) nach China.

Heinz Kelzenberg, der mit Spannung Richtung Bundesligastart blickt, fasst zusammen: „Ich bin sicher, dass Kim und Carla motiviert aus China zurück kommen und in guter Form sind und auch bei unseren Ausländern bin ich zuversichtlich. Dass Denis Nyenhuis, Kai Waldenberger und Max Schwenger gut drauf sind, davon können wir uns selbst überzeugen“.

Direkt zu Beginn trifft der TVR auf das sehr gut verstärkte Team aus Rosenheim (27.8., 14 Uhr, Halle Steinbreche), bevor tags darauf das schwere Auswärtsspiel in Bonn-Beuel ansteht. Noch in den Sommerferien warten mit Bischmisheim und Hamburg zwei weitere Gegner auf die Refrather.

Teamchef Danny Schwarz zeigt sich optimistisch zum Saisonverlauf: „Wir freuen uns alle riesig auf die Spiele und sind uns sicher, dass wir mindestens zwei Clubs hinter uns lassen können“.

Ausblick:
Samstag, 27.8. (15 Uhr) TV Refrath – PTSV Rosenheim
Sonntag, 28.8. (14 Uhr) 1.BC Beuel – TV Refrath
Samstag, 3.9. (15 Uhr)   TV Refrath – 1.BC Bischmisheim
Sonntag, 4.9. (14 Uhr)   VfL 93 Hamburg – TV Refrath

Mehr Information: www.tvr-badminton.de

Marcello Kausemann holt „Kamelle Pott“

geschrieben von Uli Weber am 03.07.11 KOMMENTIEREN
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Lokalmatador und Sieger Marcello Kausemann vom TV Refrath

Badmintonnachwuchs aus NRW, Hamburg und Holland trifft sich in Refrath

Marcello Kausemann holt sich den „Kamelle Pott“

Am Samstag, den 2. Juli 2011, fand in der Halle Steinbreche eines der fünf bedeutendsten Kinderturniere im NRW-Badminton statt, der Refrather Pänz Cup. Hier trafen die größten Talente der Altersklassen U9, U10 und U11 in der Bergisch Gladbacher Badminton-Hochburg aufeinander. Turnierleiter Daniel Stark: „Das Turnier war ein voller Erfolg und wurde mit einem Sieg unseres eigenen Nachwuchstalentes, Marcello Kausemann, in der Altersklass U10 gekrönt.“

Der Pänz Cup ging dieses Jahr in die zweite Runde und zählt neben den Kinderturnieren in Rheinhausen, Gelsenkirchen, Beuel und Wesel zu den fünf Wertungsturnieren, die eine inoffizielle NRW-Rangliste darstellen. In diesem Jahr durfte sich der TV Refrath auch über Teilnehmer aus Holland und der Hansestadt Hamburg freuen.

Im Jungeneinzel U9 gingen die Neulinge Tom Peters und Paul Schubert für den TVR an den Start und belegten Platz 5 und 6. Sieger dieser Disziplin wurde Dean Heppner von der TSV Heimaterde Mülheim a.d. Ruhr. Im Mädcheneinzel U9 erreichte Kora Riss hinter der Siegerin Johanna Nöcker von der BSG Kies. Solingen einen sehr erfreulichen dritten Platz. Ein sehr schweres Los hatte hingegen TVR-Spielerin Pauline Gieseke (ebenfalls Platz 3) im Mädcheneinzel U10. Sie musste in einer Dreiergruppe gegen Sarah Bergedick vom Gladbecker FC und Danielle Olejniczak vom holländischen Verein Trilan antreten, die im späteren Turnierverlauf auch im Mädcheneinzel U11 das Halbfinale erreichten. Im Mädcheneinzel U11 konnte sich Turnierfavoritin Sina Nagy aus TVR Sicht leider nicht im Finale gegen Milla Neumann von der BSG. Kies. Solingen durchsetzen und belegte somit Platz 2. Tim Bauer, Anton Jakoby, Marcello Kausemann, Ole Powiton und Christian Rocholl traten im Jungeneinzel U10 für den TVR an. Von ihnen konnten sich allerdings nur Marcello Kausemann und Christian Rocholl ins Hauptfeld spielen. Christian musste sich aber im Viertelfinale dem späteren Dritten, Jannick Mötting vom Kölner SV, geschlagen geben. Allein Marcello Kausemann konnte ohne Satzverlust das Turnier für sich entscheiden und freute sich als man ihm die Siegertrophäe, den „Kamelle Pott“, überreichte. Im Jungeneinzel U11 spielten für den TVR Torben Ommer und Adrian Dellhofen. Aber leider konnte keiner von Ihnen das Viertelfinale erreichen. Sieger in dieser Konkurrenz wurde Moritz Gunzer vom 1. BC Beuel. Turnierorganisator und Talentnestleiter Stark war sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge: „Die Ergebnisse zeigen, dass der TVR in Sachen Nachwuchsarbeit immer noch zu den TOP-Vereinen in NRW gehört. In vielen von unseren Kids schlummert großes Potential, das auf die Zukunft hoffen lässt.“

Refrather Bundesligateam ergänzt

geschrieben von Uli Weber am 22.06.11 KOMMENTIEREN
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Der 19-jährige Lin Yu Hsien

Die jüngsten Erfolge der neuen Refrather Nummer Eins, Hsu Jen Hao hatten bei den TVR-Verantwortlichen für gemischte Gefühle gesorgt. Einerseits hatte sich das Bundesliga-Duo Danny Schwarz und Heinz Kelzenberg regelmäßig über die immer besser werdenden Ergebnisse des erst 19-jährigen Taiwanesen gefreut. Dieser war immerhin in den letzten 3 Monaten um fast 40 Plätze in der Weltrangliste nach oben geklettert. Andererseits gab es jedoch durchaus Bedenken, ob die im März getroffene Vereinbarung mit dem Spieler, fast die gesamte Bundesligasaison in Europa zu verbringen, noch Bestand haben kann. Heinz Kelzenberg: „Jen Hao ist inzwischen die Nummer 1 seines Landes und steht auf Platz 45 der Weltrangliste, Tendenz steigend. Da müssen wir uns fragen, ob sein Verband ihn tatsächlich für die gesamte Saison nach Europa gehen lässt“.

In der Tat war der Plan des jungen Taiwanesen, bei zahlreichen  Turnieren in Europa ab September ausreichend Punkte zu sammeln um sich für die Olympiade 2012 in London zu qualifizieren.  Bundesliga-Manager Danny Schwarz: „Wir konnten nicht wissen, dass er so schnell so weit nach vorne kommt und jetzt diese Turniere in Europa gar nicht mehr zwingend braucht“.

Somit wurde das Risiko zu groß, sich alleine auf die taiwanesische Nummer 1 zu verlassen, denn immerhin hatte dieser für 16 der 18 Bundesligaspiele seine Zusage gegeben. Um auf Nummer Sicher zu gehen wurde jetzt schließlich noch ein Landsmann Hsus verpflichtet. Der ebenfalls 19-jährige Lin Yu Hsien steht noch nicht ganz so im Fokus der Weltrangliste (Platz 185), gilt jedoch in der Badminton-Hochburg als zweitbester Nachwuchsspieler hinter Hsu.

Somit kann der TV Refrath in der in 9 Wochen beginnenden Saison sicher sein, in allen Spielen eine sehr gute Nummer Eins im Team zu haben. Während dieser Überlegungen wurde im Kontakt mit dem taiwanesischen Verband klar, dass man auch in der Heimat von der Entwicklung Hsu Jen Haos, der kontinuierlich einen Platz  unter den Top-20 der Weltrangliste anstrebt, sehr überrascht ist. Heinz Kelzenberg: „Solch einen Spieler möchte man natürlich als Verband nicht monatelang nach Europa gehen lassen. Deswegen ist es clever, dass wir eine sehr, sehr gute Alternative haben, so dass immer einer von beiden spielen wird“. Die ersten Spiele im August und September wird definitiv Lin Yu Hsien bestreiten, der den TVR-Verantwortlichen inzwischen in erster Linie durch Videoaufnahmen bekannt ist. Danny Schwarz: „Lin ist ein typischer asiatischer Angriffsspieler, der eine Menge Dampf macht. Wir freuen uns, dass er einige Wochen in Refrath mit unseren Top-Leuten trainiert“.

Die ersten vier Bundesligabegegnungen finden noch in den Sommerferien statt. Am letzten August-sowie am ersten Septemberwochenende hat der TV Refrath Samstags je ein Heimspiel und muss sonntags auswärts antreten. Heinz Kelzenberg: „Aus diesen Spielen gegen Rosenheim, Bischmisheim, Beuel und Hamburg hätten wir gerne drei bis vier Punkte. Danach kommen drei leichtere Begegnungen“.

TVR-Neuzugänge sehr erfolgreich

geschrieben von Uli Weber am 17.06.11 KOMMENTIEREN
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TVR-Neuzugänge sehr erfolgreich

Gut 11 Wochen vor Beginn der dritten Bundesligasaison für den TV Refrath steigt die Spannung und Vorfreude auf die bevorstehenden Aufgaben. Anders als in der letzten Saison geht es vom ersten Spieltag an um jeden Punkt, denn die letzten zwei der auf 10 Teams erweiterten Eliteliga, müssen den Gang in die 2. Bundesliga antreten.

 

Der Kader des TV Refrath ist seit gut einem Monat komplett und die Verantwortlichen beobachten in der Zwischenzeit die Form der beiden Neuzugänge Hsu Jen Hao (Taiwan) und Chloe Magee (Irland). Bundesligamanager Danny Schwarz: „Hsu haben wir im März live erlebt, mit ihm gesprochen und einen guten Eindruck von ihm, bei Chloe Magee müssen wir uns auf unser Gefühl verlassen, denn sie kennen wir gar nicht persönlich“. In der Tat war die 22-jährige Irin mangels Alternativen verpflichtet worden, ohne sie persönlich kennen zu lernen. TVR-Chef Heinz Kelzenberg: „Nach der Verpflichtung von Hsu musste es eine EU-Ausländerin sein und Chloe war die beste, die noch nicht unter Vertrag war. Es stehen auch nur 12 Europäerinnen vor ihr in der Weltrangliste“.

Dass es sich bei der jungen Irin um einen wahren Glücksgriff handeln könnte, dessen ist sich Kelzenberg mehr und mehr sicher: „Sie hat letzten Jahr schon in der 2.Liga gespielt und ihr alter Verein war voll des Lobes. Inzwischen habe ich eine Handvoll Spiele von ihr live im Internet gesehen und bin begeistert. Sie spielt sehr attraktiv, schnell und ist kampfstark, sie hat das Potenzial zum Publikumsliebling“. Und er ergänzt: „Hoffen wir, dass nicht wieder so viele Dameneinzel von den Gegnern abgeschenkt werden wie in der letzten Saison, das war ja grausam“. In der Tat kam Kim Buss in der letzten Spielzeit zu drei ihrer sechs Siege durch eine kampflose Aufgabe ihrer Gegnerinnen. „Und die waren alle vor heimischem Publikum“, weiß Kelzenberg, „das war ganz besonders schade“.

Bei den Internationalen Meisterschaften von Litauen bewies Chloe Magee in der letzten Woche ihre gute aktuelle Form. Sie gewann das Turnier in Kaunas und schlug dabei souverän unter anderem ihre potentielle Bundesligagegnerin Karin Schnaase (Lüdinghausen) im Halbfinale mit 21:17, 21.12. Danny Schwarz, zeitgleich in Frankreich im Urlaub, zeigte sich überaus zufrieden: „Genau so eine Spielerin wollten wir, sie hat das Format, ihre meisten Einzel in der Bundesliga zu gewinnen“. Dass Magee zeitgleich in Litauen auch das Mixed mit ihrem Bruder Sam gewinnen konnte, freut Schwarz ebenfalls: „Wir brauchen Teamplayer, die nicht nur eine Disziplin können und notfalls auch in einer anderen einspringen können“. Durch den Einzelerfolg in Kaunas dürfte die Irin schon in den nächsten Tagen unter den Top 50 in der Weltrangliste zu finden sein. Nach ihrem Finalerfolg äußerte sie in einem Interview: „Ich bin sehr glücklich und stolz, in der deutschen Bundesliga spielen zu können. Das gibt mir wichtiges Sparring gegen gute Gegnerinnen, das ich brauche, um mich für Olympia zu qualifizieren. Mein Ziel ist es, irgendwann auch mit den besten der Welt mithalten zu können“.

Dies kann bereits der zweite Refrather Neuzugang, Hsu Jen Hao aus Chinese Taipeh. Er wird ab Ende August viele Turniere schwerpunktmäßig in Europa besuchen, um sich wie Magee für Olympia 2012 zu qualifizieren. Einen weiteren Schritt in die richtige Richtung tat der 21-jährige in der vergangenen Woche bei den Thailand Open in Bangkok. In Runde Eins gelang es Hsu, endlich einen namhaften Spieler zu bezwingen. Der Holländer Dicky Palyama, an Nummer 15 gesetzt, musste nach genau einer Stunde Spielzeit dem Taiwanesen mit 13:21, 21:13, 19:21 den Einzug in die nächste Rund überlassen. Hier wartete der Inder Verma und wieder ging es für Hsu über gut eine Stunde Spielzeit. Am Ende war dem Neu-Refrather der Kräfteverschleiß anzumerken und er unterlag im dritten Satz mit 16:21.

Heinz Kelzenberg: „Ich habe mich noch nie so auf eine Saison gefreut wie auf die kommende und ich habe das Gefühl, das geht allen so. Wir haben eine wirklich gute Mannschaft und niemand von uns glaubt, dass wir absteigen können. Auch unsere fünf deutschen Spieler Kai Waldenberger, Denis Nyenhuis, Max Schwenger, Carla Nelte und Kim Buss haben sich sehr gut weiterentwickelt“.

Weitere Medaillen für TV Refrath bei DM

geschrieben von Pedro Fatzikis am 07.06.11 KOMMENTIEREN
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Kim Buss und Laura Ufermann vom TV Refrath.

Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Worms war der TV Refrath erstmalig mit einem Spieler vertreten. Der 39-jährige Volker Eller, der nach einjährigem Gastspiel bei der DJK Wipperfeld nun wieder das TVR-Trikot trägt, hatte sich im Herrendoppel O35 mit Holger Kampen (BC Heiligenhaus) qualifiziert. Im erlesenen 16er Teilnehmerfeld konnten sie ihre beiden ersten Runden gewinnen und scheiterten schließlich an Ruberg/Kleine aus Wesel. Dennoch zeigte sich der amtierende Westdeutsche Meister im Herreneinzel O35 sehr zufrieden und ärgerte sich darüber, nicht auch noch für das Einzel gemeldet zu haben. Für Eller war es der erste Erfolg bei einer Deutschen Meisterschaft und sicherlich nicht der letzte.

Weitere Medaillen bei Deutschen Meisterschaften für TVR

Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im thüringischen Ilmenau gingen drei TVR-Akteure an den Start. Neben Kai Waldenberger waren dies auch die beiden Damen Kim Buss und Mette Stahlberg. Waldenberger und Stahlberg hatten im Mannschaftswettbewerb maßgeblichen Anteil daran, dass das Studierenden-Team aus Köln im Halbfinale hauchdünn die favorisierten Saarländer aus Saarbrücken ausschaltete und selbst im Finale beim  3:5 gegen München nicht chancenlos war.

Während Kai Waldenberger bereits dort gegen Deutschlands Nummer 3, Lukas Schmidt nur in 3 Sätzen das Nachsehen hatte, waren die Spiele für Mette Stahlberg eher sehr einfach und Kim Buss hatte sich mit ihrem Team aus
Duisburg/Essen erst gar nicht qualifizieren können. Doch beide Refrather Damen machten im Dameneinzel mächtig auf sich aufmerksam und standen sich schließlich im Halbfinale gegeneinander. Hier behielt Kim Buss souverän mit 21:11, 21:18 die Oberhand und besiegte dann auch im Finale noch die Anspacher Bundesligaspielerin Mona Reich mit 21:10, 21:10.

Ihren zweiten Deutschen Meistertitel der Studierenden gewann sie mit Laura Ufermann im Damendoppel. Damit war sie die erfolgreichste Teilnehmerin der Veranstaltung.

Ihr nacheifern konnte auch Kai Waldenberger, der an Nummer zwei gesetzt bis zum Endspiel keine Probleme hatte. Hier stand ihm Daniel Benz von der SG Anspach gegenüber, gegen den der Refrather noch bei der letzten Rangliste glatt verloren hatte. Doch diesmal entwickelte sich nicht nur ein sehr ausgeglichenes Spiel über drei lange Sätze, sondern
Waldenberger behielt auch am Ende mit 21:16, 13:21, 22:20 die Oberhand und holte sich den ersten Deutschen Meistertitel seiner Karriere.

Viele gute Leistungen der TVR-Talente

Die ersten NRW-Ranglisten im Jungen- und Mädcheneinzel der Altersklassen U13 bis U19 fanden bei schwül-warmem Wetter am Sonntag in Willich bzw. Emsdetten statt. Sechs Teilnehmer starteten bei den jüngeren Altersklassen und wurden von Heinz Kelzenberg betreut, der direkt im ersten Spiel seinen Schützling Moritz Rappen mit einer Fußverletzung aus dem Turnier nehmen musste. Nach gewonnenem ersten Satz gegen den späteren Dritten des Turniers war ein Weiterspielen nicht möglich. In derselben Konkurrenz, dem Jungeneinzel U13 wurde Elias Beckmann, der erst in letzter Sekunde nachgerückt war, überzeugender Neunter. In U15 unterlag Bernhard Smidt in allen vier Begegnungen und wurde 16., wohingegen Samuel Hsiao als Fünfter glänzend aufspielte. Nur gegen den späteren Turniersieger Jan Kemper aus Lüdinghausen hatte er wenig zu bestellen.

Auch bei den Mädchen war die Bilanz der beiden TVR-Teilnehmerinnen sehr unterschiedlich. Während sich Frederike Bertram bei ihrem ersten Turnier auf NRW-Ebene mit einem Sieg und Rang 15 zufrieden geben musste, hatte Runa Plützer, die als U13erin bei U15 startete eine sehr unglückliche Auslosung. So traf sie bereits in Runde Zwei auf die spätere Turnierzweite und hatte mit 19:21, 19:21 knapp das Nachsehen. Im weiteren Turnierverlauf erspielte sie sich jedoch mit guten Leistungen noch den 9. Platz. Heinz Kelzenberg: “Runa hätte genauso gut Vierte oder Fünfte werden können”.

In Emsdetten betreute Daniel Winkelmann ein vierköpfiges Team U17/19. Mark Byerly erreichte im Jungeneinzel U19 nach einer sehr knappen Niederlage im Viertelfinale den 6. Platz und musste wegen einer Fußverletzung am Ende aufgeben. Die 3 Mädchen U17 des TVR, die sich qualifiziert hatten, schafften alle drei das bestmögliche Ergebnis,
welches an diesem Wochenende für sie drin war. So kam Janice Kaulitzky auf einen tollen 3. Rang und Sarah Färber wurde nach mehreren ausgezeichneten Leistungen Sechste, vier Plätze vor Dinah Riss, die immerhin zwei Einzel gewinnen konnte. Daniel Winkelmann zeigte sich mit den gezeigten Leistungen mehr als zufrieden.

Somit sind vier Refrather (Hsiao, Byerly, Kaulitzky und Färber) bereits
für die 2. NRW Rangliste im September vorqualifiziert.

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Janice Kaulitzky

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kai Waldenberger

Spanish Open ein gutes Pflaster

geschrieben von Pedro Fatzikis am 23.05.11 KOMMENTIEREN
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Kim Buss, Dinah Riss und Sina Nagy (v.l.n.r.) vom TV Refrath.

Die internationalen Meisterschaften von Spanien in Madrid waren in
diesem Jahr recht gut besetzt, obwohl alle Teilnehmer an den
gleichzeitig stattfindenden Mannschafts-Weltmeisterschaften fern bleiben
mussten. Dennoch waren sehr viele Spielerinnen und Spieler aus dem
Weltranglistenbereich 20 bis 50 am Start.

Im Herreneinzel startete der Neu-Refrather Hsu Jen Hao ohne Setzplatz
und bekam es direkt in der ersten Runde mit dem auf Rang 50 platzierten
Iren Scott Evans zu tun. Er besiegte ihn wie auch in der folgenden Runde
Ville Lang (Finnland, Nr. 43), glatt in zwei Sätzen. Im Viertelfinale
stand ihm dann erstmals ein richtig dicker Brocken gegenüber. Der Däne
Hans-Christian Vittinghus, der als 22 der Welt und Nummer 4 in seinem
Heimatland gilt, war in Spanien an Nummer Zwei gesetzt. Es entwickelte
sich ein langes und hochdramatisches Spiel, welches die Refrather Nummer
Eins nach genau einer Stunde Spielzeit überglücklich mit 11:21, 21:16
und 23:21 gewinnen konnte. Nur wenige Stunden später steckte Hsu im
Halbfinalspiel gegen den Jugendweltmeister und späteren Sieger Viktor
Axelsen noch die Müdigkeit in den Beinen, so dass er in diesem Spiel mit
13:21 und 14:21 unterlegen war. Dennoch bringt dieser Erfolg weitere
wichtige Punkte auf dem Weg nach oben in der Weltrangliste. Heinz
Kelzenberg: “Jen Hao war vor dem Turnier bereits auf Rang 51, jetzt wird
er wieder zwei, drei Plätze gut gemacht haben”.

Auch TVR-Neuzugang Chloe Magee aus Irland spielte ein sehr gutes
Turnier. Nach Siegen über Cerfontyne (England) und Grether (Berlin)
unterlag sie untern den letzten 8 der späteren Turniersiegerin Carolina
Marin aus Spanien mit 16:21, 21:23. Im Mixed erreichte sie mit ihrem
Bruder Sam sogar die Runde der letzten Vier.

Dies gelang auch der 24-jährigen Kim Buss an der Seite von Claudia
Vogelsang im Damendoppel. Nach Erfolgen über Fletcher/Milne (England)
und Thomas/Turner (Wales) scheiterte die deutsche Paarung an den
erfahrenen Holländerinnen Jonathans / van Dooremalen, die immerhin auf
Rang 12 in der Weltrangliste geführt sind. Dabei stand die Refrather in
im zweiten Durchgang beim 21:23 dicht vor einem Satzgewinn.

Carla Nelte pausierte in Spanien und wird auch in den nächsten Wochen
keine Turniere spielen, um eine leichte Schulterverletzung auszukurieren.

Bezirksranglisten im Einzel mit guten Erfolgen für TVR

Die ersten Qualifikationsturniere für die NRW-Ranglistenturniere am 5.
Juni fanden am Sonntag in Refrath (U13, 15) sowie Düren (U17, 19) statt.
In Refrath wurde zusätzlich noch die AK U11 ausgespielt und gerade bei
den Jüngsten spielten die Talente des TV Refrath eine besonders gute
Rolle. Sina Nagy konnte alle Spiele im Mädcheneinzel gewinnen und auch
Marcello Kausemann kam mit Platz Drei bei den Jungen aufs Treppchen.
Christian Rocholl (9.) und Adrian Dellhofen (10.) rundeten das gute
TVR-Resultat ab.

In U13 starteten immerhin 9 Refrather Talente. Das Mädchentrio Frederike
Bertram (3.), Sarah Wehn (6.) und Maren Feith (8.) wusste vollends zu
überzeugen. In der Jungenkonkurrenz spielte sich Moritz Rappen auf Rang
3 und Elias Beckmann auf den 4. Platz. Die weiteren TVR-Platzierungen
waren: Enrico Kausemann (7.), Maxim Haendeler (13.), Dario Wittstock
(14.) und Jonas Multner (15).

In U15 startete lediglich Bernhard Smidt und wurde hervorragender
Dritter. Runa Plützer und Samuel Hsiao sind bereits für die
NRW-Rangliste gesetzt.

Dies sind in U17 auch bereits Janice Kaulitzky und Sarah Färber. Als
drittes Mädchen konnte sich am Sonntag noch Dinah Riss als Zweite des
Turniers in Düren qualifizieren, dicht gefolgt von Kristin Jürgensen
(3.) und Runa Plützer (5.). Samuel Hsiao kam hier in U17 auf einen
tollen 3. Platz.

Die beiden U19er Lukas Mühlhaus und Philip Wieler hatten es in U19 mit
einem starken und vor allem sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeld zu tun,
Ihre Platzierungen (8. und 10.) gehen in Ordnung, können jedoch beim 2.
Turnier vor den Sommerferien noch nach oben korrigiert werden. Hier hat
Mark Byerly bereits das Startrecht für das NRW-Turnier in zwei Wochen.
Sarah Färber startete in Düren in der AK U19 und erspielte sich den
dritten Rang.

Heinz Kelzenberg: “Im Vergleich zu den letzten Jahren ist es von U15 bis
U19 etwas dünn, aber das macht nichts. So können wir etwas durchatmen,
denn in U11 und U13 haben wir wieder viele starke Talente”.

 

Beachtliches Auftreten gegen den Meister

geschrieben von Uli Weber am 02.12.10 Kommentare deaktiviert
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TVR-Badminton Mixed Nyenhuis-Nelte

In der Nacht zum Mittwoch gegen 1:00 Uhr kehrte die Bundesligamannschaft des TV Refrath von ihrem Auswärtsspiel beim fünfmaligen Deutschen Meister 1.BC Bischmisheim zurück. Trotz des schlechten Wetters und einer beschwerlichen Anreise am Nachmittag herrschte im Badmintonteam weitestgehend Zufriedenheit.Zwar hatte man in Saarbrücken mit 2:4 die vierte Niederlage der Saison einstecken müssen, doch angesichts der eigenen Probleme im Vorfeld, war das erzielte Ergebnis durchaus zufriedenstellend. Einen Tag vor der Partie musste Kim Buss verletzungsbedingt absagen und weder Hanna Kölling noch Mette Stahlberg konnten spontan einspringen. Glücklicherweise konnte Teamchef Danny Schwarz kurzerhand auf die Luxemburgerin Claudine Barnig aus der 2. Mannschaft zurück greifen. Und prompt holte sie gemeinsam mit Carla Nelte auch den Punkt im Damendoppel. Schwarz: „Man muss ehrlich feststellen, dass der Gegner nur mit einer starken Damen gespielt hat und uns das Doppel mehr oder weniger schenken musste“.Dennoch stand es nach den beiden Doppeln und dem 1. Herreneinzel und Dameneinzel 2:2 unentschieden. Dabei war es Lu Qicheng gelungen, Deutschlands Nummer 2, Dieter Domke glatt in zwei Sätzen zu bezwingen. Danny Schwarz: „Lukas hat heute voll überzeugt, man konnte sogar noch Potenzial nach oben erkennen“.In den beiden abschließenden Matches war dann leider nicht viel zu holen. Im Mixed stand mit Michael Fuchs, immerhin die Nummer 9 der Weltrangliste in dieser Disziplin und Olga Konon eine wahre Bank im Bischmisheimer Team. Und auch das Refrather Mixed Nyenhuis/Nelte machte endlich wieder eine starke Partie und freute sich über die gezeigte Leistung. Nicht glücklich war einzig Kai Waldenberger, der sich gegen den Doppelspezialisten Johannes Schöttler mehr ausgerechnet hatte. Dennoch hatte er gegen die aggressive Spielweise Schöttlers nicht die richtigen Mittel und verlor in zwei Sätzen.Das Fazit vom daheim gebliebenen TVR-Chef Heinz kelzenberg fiel positiv aus: „Wenn es 2:2 steht, möchte man auch den dritten Punkt, aber der Gegner ist schon erste Sahne. Im Vergleich zur letzten Saison, wo wir dort gnadenlos mit 0:6 versagt haben, war es ein echter Fortschritt“.Nach der Hinrunde belegt der TV Refrath nun den 7. Platz, punktgleich mit dem PTSV Rosenheim, der am 18.12. nächster Gast in der Halle Steinbreche sein wird.

Spielübersicht
Disziplin 1. BC Bischmisheim 1 (13-14102-1) - TV Refrath 1 (01-0628-1) Ergebnis
HD
Michael Fuchs
Johannes Schöttler
-
Kai Waldenberger
Denis Nyenhuis
21-15 21-19
DD
Kristina Kreibich
Viviane Chaloroy
-
Carla Nelte
Claudine Barnig
18-21 9-21
HE1
Dieter Domke
-
Qicheng Lu
17-21 16-21
DE
Olga Konon
-
Claudine Barnig
21-15 21-7
GD
Michael Fuchs
Olga Konon
-
Denis Nyenhuis
Carla Nelte
21-15 21-11
HE2
Johannes Schöttler
-
Kai Waldenberger
21-14 21-13
Tabelle 1. Bundesliga
Gespielt Punkte Spiele
1 1. BC Beuel 1 7 12 : 2 32 : 10
2 SG EBT Berlin 1 7 11 : 3 30 : 12
3 1. BC Bischmisheim 1 7 11 : 3 27 : 15
4 Union Lüdinghausen 1 7 6 : 8 19 : 23
5 VfL 93 Hamburg 1 7 5 : 9 17 : 25
6 PTSV Rosenheim 1 7 4 : 10 16 : 26
7 TV Refrath 1 7 4 : 10 16 : 26
8 BV Gifhorn 1 7 3 : 11 11 : 31

Kein Punkt für TV Refrath

geschrieben von Uli Weber am 15.11.10 Kommentare deaktiviert

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Kai Waldenberger vom TV Refrath

Die Hoffnung auf den fünften Pluspunkt in der laufenden Bundesligasaison starb bei den Akteuren des TV Refrath am Sonntag um 15:30 Uhr. Genau dann nämlich hatte Kim Buss trotz einer beachtlichen Leistung gegen Deutschlands Nummer 2, Karin Schnaase dem Gegner Union Lüdinghausen den Siegpunkt ermöglicht.Wie tags zuvor beim Heimspiel gegen EBT Berlin unterlag der TVR auch am  Sonntag mit 1:5 beim letztjährigen Bundesligavierten. Bereits am Samstag war den gut 150 Zuschauern in der Halle Steinbreche klar geworden, dass es Teams in der 1. Bundesliga gibt, gegen die für den TVR kein Kraut gewachsen ist. Trotz eines leicht gewonnenen Damendoppels, welches Buss/Nelte gegen Berliner Ersatzdamen locker gewinnen konnten, mangelte es beim 3. Heimspiel der Saison an Erfolgserlebnissen. Nach dem 0:1 Rückstand aus Sicht von Berlin, zeigten die Hauptstädter, zu welchen Leistungen ihre vier Weltklassespieler  in der Lage sind. Sowohl die Weltranglistenachte Juliane Schenk (Einzel und Mixed), als auch der Engländer Robert Blair (Doppel und Mixed) zeigten den TVR-Akteuren das ein ums andere Mal, wie auf Weltklasseniveau gespielt wird.Im 2. Herreneinzel traf Kai Waldenberger auf niemand geringeren als den Dänen Kenneth Jonassen, den Europameister von 2008. Der immerhin schon 36-jährige zeigte ein technisch perfektes Spiel und ließ Waldenberger nach allen Regeln der Kunst laufen. Der Refrather nach dem Spiel: „Es war mir eine Ehre gegen Kenneth zu spielen, aber das Ergebnis ist mir eigentlich zu deutlich“. Mit 21:12 und 21:16 begeisterte der Däne die Zuschauer. Im besten Spiel des Tages zeigte Refraths Chinese Lu Qicheng gegen stärksten Spieler der Bundesliga, Wong Choong Hann aus Malaysia, dass er auf Top-Niveau mitspielen kann. Trotz der Zweisatzniederlage hatte Team-Manager Danny Schwarz im Anschluss nur lobende Worts e für den 22-jährigen: „Lukas hat super gespielt, leider hat Wong immer gegen Satzende noch einen drauf gepackt“.Berlin gab sich in Refrath keine Blöße und gehört in dieser Besetzung zu den 3 Favoriten auf die Deutsche Meisterschaft.Am Sonntag reise das Refrather Team nach Lüdinghausen. Leider wurden gleich zu Beginn beide Doppel mit 0:2 verloren. Danny Schwarz. „Für ein Unentschieden musste eines der beiden Doppel kommen, das war uns vorher klar“. Doch in allen drei Einzeln bewies der TVR, dass er auf gutem Niveau in der 1. Bundesliga mitspielen kann. Sowohl Kim Buss, als auch Lu Qicheng unterlagen zwar in zwei Sätzen, zeigten jedoch gute Leistungen.Alles überragend an diesem Tag war Kai Waldenberger, der im 2. Herreneinzel für die meisten sehr überraschend gegen Vladimir Druzchenko aus der Ukraine gewinnen konnte. Waldenberger: „Endlich konnte ich mal fast alles aufs Feld bringen, was ich kann. Ich bin sehr glücklich“. Leider gab es für Denis Nyenhuis wie am Samstag gegen Berlin in beiden Spielen eine Zweisatzniederlage. Doch Danny Schwarz fand trotzdem lobende Worte für sein Herrendoppel, in dem Max Schwenger an der Seite von Nyenhuis seine zweite Bewährungsprobe in der Bundesliga bekam: „Die beiden haben gut harmoniert und werden sicherlich noch ein paar Spiele machen in dieser Saison“.Die beiden 1:5 Niederlagen bedeuten in der Tabelle das Abrutschen vom 4. auf den 7. Platz. Angesichts des noch ausstehenden letzten Hinrundenspiels am 30.11. in Saarbrücken-Bischmisheim ist eine Verbesserung auch kaum in Sicht. Doch TVR-Chef Heinz Kelzenberg freut sich auf die beiden folgenden Begegnungen zum Jahresende gegen Rosenheim und in Hamburg: „Dort können wir noch mal angreifen und punkten“.
Spielübersicht
TV Refrath 1 (01-0628-1) - SG EBT Berlin 1 (08-0043-1) Ergebnis
HD
Denis Nyenhuis
Kai Waldenberger
-
Choong Wong
Robert Blair
10-21 13-21
DD
Carla Nelte
Kim Buss
-
Sinah Holtschke
Maria Neiling
21-3 21-10
HE1
Qicheng Lu
-
Choong Wong
16-21 19-21
DE
Kim Buss
-
Juliane Schenk
11-21 14-21
GD
Denis Nyenhuis
Carla Nelte
-
Robert Blair
Juliane Schenk
12-21 12-21
HE2
Kai Waldenberger
-
Kenneth Jonassen
12-21 16-21
Spielübersicht
Union Lüdinghausen 1 (01-0146-1) - TV Refrath 1 (01-0628-1) Ergebnis
HD
Jan Sören Schulz
Josche Zurwonne
-
Max Schwenger
Denis Nyenhuis
21-14 21-15
DD
Karin Schnaase
Carina Grewe
-
Carla Nelte
Hanna Kölling
21-12 21-18
HE1
Yuhan Tan
-
Qicheng Lu
21-18 21-18
DE
Karin Schnaase
-
Kim Buss
21-12 21-19
GD
Josche Zurwonne
Laura Ufermann
-
Denis Nyenhuis
Carla Nelte
21-16 21-10
HE2
Vladislav Druzhchenko
-
Kai Waldenberger
20-22 21-14 10-21

Mehr Information: www.tvr-badminton.de

1. Refrather Pänz-Cup

geschrieben von Uli Weber am 10.11.10 Kommentare deaktiviert

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Marcello Kausemann – Sieger beim „1.Refrather Pänz-Cup“ in der AK U9

Großartiges Wochenende für Refrather BadmintonspielerEin hochintensives und sehr erfolgreiches Turnierwochenende ging am Sonntagnachmittag für zahlreiche Refrather Aktive zu Ende. Von der Altersklasse U9 bis hin zu den Erwachsenen heimsten die TVR-Sportler beachtliche Erfolge ein.Beim NRW-offenen Kinderturnier „1.Refrather Pänz-Cup“ konnten Refrather Talente zwei der 5 Disziplinen gewinnen. Bei den Mädchen siegte die 8-jährige Sina Nagy in ihrer Altersklasse U9. Ihr gleichaltriger Vereinskollege Marcello Kausemann gewann parallel die Jungenkonkurrenz gegen starke Gegner aus dem Ruhrgebiet. In der AK U10 waren die Refrather im größten Teilnehmerfeld ebenfalls eindrucksvoll vertreten. Hinter dem souveränen Sieger Bjarne Pfeil (1.BV Mülheim) reihten sich Moritz Rappen (2.), Enrico Kausemann (3.), Jonas Multner (5.) und Marc Brunke (6.) erfolgreich in die Liste der Platzierten. Turnierorganisator Daniel Stark war sehr zufrieden mit der Durchführung und den Ergebnissen: „Für eine Premiere ist das Turnier klasse gelaufen. Nächstes Jahr gibt es auf jeden Fall eine Neuauflage mit noch besserer Terminplanung“. In der Tat hatte die tags darauf stattfindende Konkurrenzveranstaltung „Queen-Games-Cup“ in Beuel einige Teilnehmer gekostet. Heinz Kelzenberg: „Das wird uns nicht noch einmal passieren“.Im thüringischen Gera wurde die 1. Deutsche Rangliste für die Altersklassen U13 und U19 ausgespielt. Auch hier gab es Plätze für den TVR in den vorderen Regionen. Während Samuel Hsiao (11 Jahre) auf  einen voll zufriedenstellenden 3. Platz kam, konnte in der AK U19 Raphael Beck dieses Ergebnis noch übertreffen: Platz 2 im Mixed mit Kira Kattenbeck (TV Emsdetten) und Rang 1 mit Fabian Scherpen  (1.BC Beuel) im Herrendoppel. In derselben Disziplin überzeugte auch das U17 Doppel Mar Byerly (TVR) / Mark Lamsfuß (DJK Wipperfeld), die nach dem Sieg über das an 4 gesetzte beste norddeutsche U19-Doppel einen tollen fünften Platz belegten.Carla Nelte und Kim Buss reisten mit der Deutschen Erwachsenen-Nationalmannschaft nach Budapest, um bei den Hungarian International erneut auf die Jagd nach weltranglistenpunkten zu gehen. Dies gelang eindrucksvoll. Kim Buss startete sowohl im Doppel als auch im Einzel, wo sie sich nach Siegen über Fekete (Ungarn) und Gruber (Schweiz) zunächst einmal in das Hauptfeld der besten 32 kämpfen musste. Im Anschluss gewann sie noch zwei Runden gegen Mayer (Österreich) und ihre Nationalmannschaftskollegin Carola Bott, so dass sie letztlich überraschend das Viertelfinale erreichte. Hier war gegen die an Eins gesetzte Niederländerin Meulendijks jedoch Endstation.Auch im Doppel überzeugte Kim Buss erneut an der Seite von Claudia Vogelsang (Viernheim).  Nach drei Siegen über Paarungen aus der Ukraine, Russland und England standen die beiden am Sonntagvormittag erstmals im Finale eines europaweiten Turniers. Gegnerinnen im Endspiel waren mit Carla Nelte (TVR) und Johanna Goliszewski (Mülheim) ebenfalls zwei Kolleginnen aus der heimischen Trainingsgruppe. Carla Nelte, die auch im Mixed mit Josche Zurwonne (Lüdinghausen) zuvor schon das Halbfinale erreichen konnte, sicherte sich im Refrather Duell schließlich den Turniersieg und damit auch ihren ersten internationalen Erfolg. Fast wäre es auch im Mixed soweit gekommen, denn nur mit 17:21 unterlag man im Halbfinale den späteren deutlichen Turniersiegern Arends/Piek aus den Niederlanden.Heinz Kelzenberg: „Das war mal ein Wochenende mit fast ausschließlich erfreulichen Ergebnissen und Nachrichten. So kann es von uns aus bis Jahresende weiter gehen“. Der Vorsitzende hofft dabei zunächst auf eine positive Wirkung für das Bundesliga-Doppelwochenende in wenigen Tagen gegen Berlin und Lüdinghausen, beides Gegner, gegen die der TVR als krasser Außenseiter antritt.