Die Löwinnen sind abgestiegen.
FFC – SF Uevekoven 2:1 (0:1)
Nach nur einem Jahr in der Mittelrheinliga führt der Weg des FFC Bergisch Gladbach zurück in die Landesliga. Zwar machte der FFC noch seine Hausaufgaben und schlug auch den Tabellenvierten aus Uevekoven mit 2:1. Letztlich reichte es aber aufgrund eines anderen Ergebnisses nicht zum Klassenerhalt. Die Gründe hierfür liegen sicherlich zuerst in der Punktausbeute der Hinrunde. Nach nur 14 Punkten in den Hinspielen punkteten die Löwinnen in der Rückrunde 21 Mal. Im letzten Spiel schlugen die beherzt auftretenden Gladbacherinnen einen starken Gegner nach anfänglichem Rückstand. Gerade die zweite Hälfte zeigte den Willen der wahrlich wie Löwinnen auftretenden FFC-Frauen. Susanne Beer mit zwei Treffern drehte den Halbzeitrückstand. Als jedoch direkt nach dem Schlußpfiff die Kunde vom Ergebnis aus Aachen Eilendorf die Runde machte, verwandelte sich die BELKAW-Arena in ein Tränenmeer. Trotz mehr Siegen als Niederlagen und trotz einer deutlich positiven Tordifferenz muss der FFC absteigen. Grund ist die Idee des Fußballverbandes Mitterhein, seine Topliga im WM Jahr zu verkleinern. Ein wenig Unverständnis über diese Entscheidung mag erlaubt sein, wenn auch die Regelung bekannt war und der Abstieg ganz klar selbst verschuldet ist. Positiv war die heutige Rekoredkulisse von über 100 Zuschauern, die ein begeisterndes Frauenspiel sahen.
Trainer Gerd Fink war nach dem Spiel traurig: “Der späte Ausgleich bei dem anderen Spiel in Aachen zeigt einmal mehr unseren Saisonverlauf. Wenn sich vieles gegen dich verschwört, dann kannst du nichts machen. Es fällt mir schwer nach den letzten Wochen, meiner Mannschaft einen Vorwurf zu machen. Wenn du wegen des schlechteren Torverhältnisses runter musst, dann ist das unglaublich btter. Aber, wir machen weiter und werden ab sofort alles in die Mission Wiederaufstieg investieren”. Von Vereinsseite will man nun erst einmal einige Tage überlegen und planen, um dann die Arbeit mit neuem Elan wieder aufzunehmen und die kommenden Aufgaben anzugehen.
Die Mannschaft scheint aus heutiger Sicht im Gros zusammen zu bleiben.
Manuela Stüßer, Carolin Berthold, Anne Frieler, Corinna Baulig, Angelika Scigala, Susanne Gebauer, Barbara Spessert, Esther Frank, Anika Schulten, Sarah Valder, Susanne Beer
Die Bilder vom letzten Spiel:





































